Gedanken zur Nacht
Philosopha Iuvenis

Werter Freund,

dies ist die Philosopha Iuvenis, geschrieben von mir, Cyrak. In unserer mütterlichen deutschen Sprache bedeutet sie "Die junge Philosophie", denn genau das ist sie. Zeitgenössische Themen in einem für meine Generation fast unlesbaren Schriftstil vereint, geschrieben, um dich zum Nachdenken und Interpretieren anzuregen, mein Freund. Nein, verlasse diesen Raum nicht gleich bei den Wörtern des Denkens und des Interpretierens! Ich bitte euch, versucht zumindest, die Philosopha Iuvenis verstehend zu lesen, denn es ist eine Mühe, die ich nicht umsonst eingehen möchte... Doch genug der einleitenden Worte! Lest, guter Freund, lest und denkt, denn dies ist, was uns Menschen zu Menschen macht.

 

I: Unser Gut [D]

 

In Zeiten der Nacht ist der Hoffnung Blüte für jedes menschlich' Wesen fest verschlossen.
Am Tage mag das Auge nur wahrzunehmen, was nicht vom kühlen Schatten der Frühe verschluckt oder vom strahlenden Glanz des Gestirns geblendet wird.
So sagt mir, guter Freund, welch Zeitpunkt scheint euch der Beste, unter dem Zelt zu stehen und den Sinnen freien Lauf zu lassen?
Ist nicht das, was uns schlecht und schäbig scheint, am Ende das, dem wir uns zuwenden?
So ist es das Ungewisse, das Bangende, dem wir die anfängliche Sichtweise verdanken.
Wer in Zeiten der Nacht hinschaut, erblickt das Dunkle.
Wer am Tage seinen Blick wirft, wird geblendet oder sieht die Konturen eines Objekt im Schatten des Raumes.
Doch wie wenig von uns schauen ein zweites Mal darauf?
Die Dunkelheit wird gewohnt für die Augen, ebenso gewöhnen sie sich an des Lichtes Glanz und die Konturen schärfen sich.

So, guter Freund, schaut ein zweites Mal und seht genau hin, denn manchmal ist unser selbstverständliches Gut unser wertvollstes, ebenso wie der Schein der Dinge unseren menschlich' Geist trügen kann.

 

II: Der Einzelne

Ein einzelner Mensch kann nichts bewirken - So spricht der Volksmund.
Doch solches Denken ist zu zerstören, da jeder Größe etwas Kleines vorrausging.
Es gilt: Ich kann nichts bewirken, doch wir können es.
So, mein guter Freund, ist es und so wird es sein.
Auch wenn zu Lebzeiten der Taten Ziel nicht erreicht ist, so lässt sich der Tod doch genießen, mit dem Gedanken daran, etwas versucht zu haben und mit der Aussicht auf Hoffnung und Erfolg.
So geht, mein guter Freund, in die Welt und verbreitet die Kunde.
Verbreitet die Gedanken und bedenkt:

Ihr könnt etwas bewegen, sei es noch so klein, doch ein Anfang ist auch eine Bewegung.

15.4.09 18:47
 


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(16.4.09 18:53)
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